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z.B. Forst (Tagung), 26./27. August 04 Drucken E-Mail

Hier zu einigen Fotos der Tagung.

Positionen, Perspektiven, Pioniere.
Kreative Potenziale für Kulturlandschaften im Umbruch.

Gleich zu Beginn des Projekts Das Forster Tuch stellte sich die nahe liegende Frage, wie andere Kommunen auf das Phänomen der schrumpfenden Stadt reagieren. Daraus entstand die Idee einer Tagung, welche den Stadtumbau am Beispiel Forst beleuchten sollte: Was macht eine Stadt mit unerwünschten Freiräumen? Muss städtischer Rückbau stets wirtschaftliche Chancenlosigkeit bedeuten? Wie können lokale Akteure Impulse von außen produktiv nutzen? 

Diese und andere Fragen sollten in einem größeren Forum diskutiert werden, an dem Vertreter verschiedener Projekte und Referenten aus der Forschung teilnehmen würden. Die internationale Tagung realisierte SPACEWALK in Kooperation mit Kulturland Brandenburg e.V., dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung Erkner und der Gruppe Planwerk. Im Publikum versammelten sich Mitarbeiter von Institutionen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, politische Entscheidungsträger und interessierte Bürger. Als Schauplatz einer solchen Tagung bot sich Forst an. Wo, wenn nicht am Ort des Geschehens, ließe sich der Prozess des Stadtumbaus am besten dokumentieren? Der zentrale Veranstaltungsort war ein Zelt auf dem ehemaligen Marktplatz gleich gegenüber dem Forster Tuch. Einige Gesprächsrunden fanden auf Exkursionen in eine stillgelegte Textilfabrik und ans Neißeufer statt.

Die Themen, Projekte und Diskussionen bewegten sich im Spannungsfeld dreier gegensätzlicher Positionen, die in das Verfahren münden, das endogene Potential einer Kommune zu nutzen, wie es im Projekt Forster Tuch oder in der Charette Gräfenhainichen umgesetzt wird, oder in die Aktivitäten von Raumpionieren, die von außen kommend sich Freiflächen aneignen, wie sie das IRS zur Debatte stellt, oder in die utopisch anmutende Strategie, eine gänzlich neue Entwicklung in Gang zu setzen, wie sie Uwe Rada in seinem Szenario der Sonderwohlfahrtszone entwarf.

Alle Vortragenden wurden vor Beginn der Tagung gebeten, in knappen Worten anhand dreier Fragen ihr Thema zu skizzieren:

  • Die Kernaussagen ihrer Vorträge,
  • die größten Probleme und
  • die größten Chancen

ihrer Projekte schildern sie unter Referenten und Projekte, wo auch weiterführende Links zu finden sind. 

Gespannt auf anregende Diskussionen und neue Impulse, wollten die Mitarbeiter von Spacewalk gleich zu Beginn der Tagung wissen, mit welchen Erwartungen die Teilnehmer der Einladung gefolgt waren, deshalb wurde jede/r einzeln vor die Kamera gebeten. Nach den zwei Tagen, in denen teils sehr kontroverse und manchmal turbulente Diskussionen stattgefunden und alle Anwesenden Einblicke in andere Projekte gewonnen hatten, war es natürlich ebenso interessant, zu erfahren, welche Eindrücke Referenten, Projektmitarbeiter und Besucher mit nach Hause nahmen. Einige Antworten auf die beiden Fragen finden Sie hier.

Programm (pdf 2,7MB)

 
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